Energie- und Klimastrategie Luxemburg

Wissenschaftliche Beratung bei der Erstellung der luxemburgischen Energie- und Klimastrategie für die Periode 2021 bis 2030

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft und das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen in Luxemburg

Laufzeit  Juli 2017 – Januar 2019

Hintergrund

In Luxemburg wurde eine Klima- und Energiestrategie für die Periode 2021 bis 2030 entwickelt. Ein Konsortium aus IREES, Fraunhofer ISI und dem EEG der TU Wien wurde beauftragt, das luxemburgische Ministerium für Wirtschaft und das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen bei der Erstellung dieser nationalen Strategie wissenschaftlich zu beraten. Kernstück der Beratungsleistungen war die Analyse der Auswirkungen verschiedener Entwicklungspfade bis 2030 bei Energieeffizienz (EE) und dem Einsatz erneuerbarer Energieträger (RES) auf die anfallenden Kosten und entstehenden Emissionen. Daher werden sechs verschiedene Szenarien mit konkreten EE-Einspar- und RES-Ausbauzielen entworfen.

Ausgangslage für Luxemburg waren dabei verbindliche EE-, RES- und Emissionsreduktionsziele für das Jahr 2020. Es wurde davon ausgegangen, dass Luxemburg und die Europäische Union en bloc ihre selbstgesteckten Ziele bis 2020 erreichen. Zusätzlich wurden Ausbaupfade bis 2030 modelliert. Zur Zielerreichung kann Luxemburg auf nationale Maßnahmen oder optional auch auf Kooperationsmechanismen auf EU-Ebene zurückgreifen.

Ziele und Ergbnisse

Ziel war es, eine Klima- und Energiestrategie für die 2021 bis 2030 in Luxemburg zu entwickeln.

Aufgaben von IREES

  • Modellierung der Endenergienachfrage der Sektoren Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD), private Haushalte sowie Verkehr

Projektpartner

  • Fraunhofer ISI

  • TU Wien

  • EEG