Machbarkeitsstudie Nordrhein-Westfalen

Machbarkeitsstudie zur landesweiten Förderung energieeffizienter Haushaltsgeräte für einkommensschwache Privathaushalte

Auftraggeber

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Laufzeit Januar 2013 – Juni 2013

Hintergrund

Ein niedriges Einkommen im Zusammenspiel mit einer geringen Energieeffizienz führt in Anbetracht steigender Energiepreise schnell zur „Energiearmut“. Eine Möglichkeit, Energiearmut entgegen zu wirken, ist daher die Verbesserung der Energieeffizienz in einkommensschwachen Haushalten. Maßnahmen, welche die Energieeffizienz steigern, bedeuten dabei nicht nur finanzielle Einsparmöglichkeiten, sondern begegnen auch der zunehmenden Forderung nach CO2-Minderung. Einkommensschwache Haushalte sind oft in zweierlei Hinsicht benachteiligt: Zum einen fehlt es häufig an Wissen, wie im Verbraucheralltag verstärkt Energie gespart werden kann, zum anderen fehlen die finanziellen Mittel für die Umsetzung von Energiespar-Tipps, z. B. durch den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte. Daher können Maßnahmen, welche an beiden Punkten – Wissensvermittlung und finanzielle Unterstützung – anknüpfen, zur Senkung der Energiekosten in privaten Haushalten beitragen.

Ziele

Konkret wurden mit dem Forschungsvorhaben die folgenden Ziele verfolgt:
  • Erstellung einer Übersicht über bereits bestehende Fördermaßnahmen in NRW, Deutschland und Europa und
  • Entwicklung eines Förderkonzepts für NRW.

Aufgaben von IREES

  • Neben umfassenden Recherchearbeiten wurde die Meinung von Experten durch Interviews eingeholt. Zusätzlich wurde eine Gruppendiskussion mit verschiedenen Experten und eine Gruppendiskussion mit der Zielgruppe durchgeführt.