BetterLIFE
Boosting Energy Transition and Transformation in Empowering Cities and Regions for Clean Heating and Cooling
Auftraggeber
EU LIFE Programme / European Comission
Laufzeit
Oktober 2026 – September 2029
Projektleitung
Catrice Christ

Hintergrund
Der Wärme- und Kältesektor ist für einen erheblichen Teil des europäischen Energieverbrauchs verantwortlich und spielt damit eine zentrale Rolle für das Erreichen der europäischen Klima- und Energieziele. Gleichzeitig kommt die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wärme- und Kälteversorgung vielerorts nur langsam voran.
Das EU-LIFE-Projekt BetterLIFE – Boosting Energy Transition and Transformation in Empowering Cities and Regions for Clean Heating and Cooling unterstützt Kommunen und Regionen dabei, umsetzungsorientierte lokale Wärme- und Kältepläne (Local Heating and Cooling Plans, LHCPs) zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Aspekte: die finanzielle Tragfähigkeit der Pläne, ihre gemeinsame Entwicklung mit relevanten Akteuren sowie die Berücksichtigung des schrittweisen Ausstiegs aus fossilen Gasinfrastrukturen.
BetterLIFE erprobt seinen Ansatz in fünf europäischen Pilotregionen mit unterschiedlichen klimatischen, sozioökonomischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen: Dublin, Gabrovo, Maribor, Athen und Almada. Die Schwerpunkte reichen vom Ausbau der Fernwärme über erneuerbare Wärmeversorgung und Fernkälte bis hin zu Gasnetzstilllegung und Energiearmut.
Ziele und Ergebnisse
Ziel von BetterLIFE ist es, lokale Wärme- und Kältepläne so weiterzuentwickeln, dass sie nicht nur strategische Zielsetzungen formulieren, sondern konkrete und realisierbare Umsetzungspfade aufzeigen. Dazu verbindet das Projekt technische Planung mit wirtschaftlicher Bewertung, Finanzierung, Stakeholder-Beteiligung und Governance.
Zu den zentralen Ergebnissen gehören:
– fünf gemeinsam mit lokalen Akteuren entwickelte und umsetzungsorientierte Wärme- und Kältepläne,
– ein BetterLIFE Financial Assessment Tool zur Unterstützung der wirtschaftlichen und finanziellen Bewertung von Maßnahmen,
– Ansätze zur Integration von Gasnetzstilllegungsplänen in die kommunale Wärme- und Kälteplanung,
– lokale Task Forces, die zentrale Akteure aus Verwaltung, Energieversorgung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen,
– Methoden und Werkzeuge für Stakeholder-Beteiligung und Co-Creation,
– Capacity-Building- und Peer-Learning-Angebote für Kommunen und Regionen sowie
– übertragbare Ansätze, die auch nach Projektende von weiteren Städten und Regionen genutzt werden können.





